Schienentherapie

Schienentherapie = Bruxismus

Die Ursache des Knirschens sind erhöhte nervöse Anspannungen, die Verarbeitung unterdrückter Aggressionen, aber auch Störungen von Zahnschluss und Bisslage, diskutiert werden auch Allergien und eine erblich bedingte Häufung des Zäheknirschens ist bekannt. 

Kopfschmerzen, Verspannungen der Nackenmuskulatur, Vergrößerung der Kaumuskeln, Änderung der Bisslage, Schwund des Zahnfleisches, und Brüche von Zahnfüllungen können Symptome des Zähneknirschens sein. 

 

Bei krankhaften Zähneknirschen unterscheidet man zwischen dem:

  • Tagknirscher: Dabei handelt es sich um Vorgänge, die oft auch andere ungewöhnliche Tätigkeiten wie Bleistift- und Nägelkauen, Lippen- und Wangenbeißen einschließen, verläut dabei bewusst oder unbewusst und meist ohne wahrnehmbare Geräusche.

  • Nachtknirscher: Dabei handelt es sich um Vorgänge, die ausschließlich unbewusst ablaufen. Das regelmäßige Zusammenziehen des Kaumuskels ist durch hörbare Begleitgeräusche gekennzeichnet.

 

Behandelt werden Patienten mit deutlichen Beschwerden. In diesen Fällen bemüht sich der Zahnarzt um eine exakte Bisslage, die Verwendung von Aufbiss-Schienen und bedarfsweise die Erneuerung von Füllungen. 

Die Aufbisshilfe, „Knirscherschiene“ genannt, ist eine Tiefziehschiene aus Plastik, die für jeden Knirscher individuell hergestellt wird. 

Nur so eine Schiene garantiert, dass:

  • die Zahnreihen in ihrer natürlichen Lage bleiben

  • der Druck auf die Zähne abgefangen und verteilt wird sowie

  • Zähne und Kiefer entlastet werden

Gegebenenfalls können Medikamente, die muskelentspannend und schmerzstillend wirken, fallweise mit Erfolg angewendet werden.