Prothesenreinigung

Ohne regelmäßige Reinigung geht es auch bei den Dritten Zähnen nicht! Ein künstlicher Zahn kann zwar nicht „erkranken“ wie ein natürlicher Zahn,  aber jeder Zahnersatz kann funktionsuntüchtig werden, wenn er nicht regelmäßig gereinigt wird. Außerdem können Beläge am Zahnersatz die Schleimhaut und noch vorhandene eigene Zähne schädigen, es bildet sich Zahnstein und versteckte Essensreste können zu üblen Mundgeruch führen.

Die richtigen „Wergzeuge“:

Drei Dinge braucht der Prothesenträger: Wasser, Zahnbürste und Zahnpasta

Tagsüber, wenn man keine Zahnbürste zur Hand hat, sollte man sich angewöhnen, die Prothese nach den Mahlzeiten unter fließendem Wasser abzuspülen und den Mund auszuspülen. 

Es ist sinnvoll, vor dem Reinigen der Prothese Wasser ins Waschbecken zu füllen. Sollte sie beim Säubern aus der Hand gleiten, wird sie vom Wasser aufgefangen und  dadurch die Bruchgefahr verhindert.

WICHTIG: Die Prothese nie an den individuellen und millimetergenau angepassten Metallkammern oder sonstigen Befestigungselementen anfassen und halten, sondern immer an den stabilen Kunststoff- oder Metallteilen! 

Die intensive Reinigung der Prothese (1 mal täglich reicht) ist selbstverständlich. Spezielle Prothesenzahnbürsten sind durch ihre Form und Anordnung der Borsten für schwer zugängliche Flächen bestens geeignet. Für die tägliche Reinigung reicht  eine normale Zahnpasta – die bringt durch den Schaum eine zusätzliche Reinigungswirkung und sorgt zudem für einen frischen „sauberen“ Geschmack.

Was Sie sonst noch für Ihre Prothese tun sollten:

Bringen Sie in regelmäßigen Abständen Ihre Prothese in die Praxis. Die Reinigung und Desinfektion erfolgt dann mit Ultraschall.